Vorträge

Meine Vorträge zur Kindererziehung beinhalten neben den theoretischen Kenntnissen, vor allem viele praktische Beispiele. In der Regel demonstriere ich bildlich auf verständliche Weise Inhalte und Lösungsmöglichkeiten. Dabei ist mir wichtig, den Blick auf die Sichtweise der Kinder zu richten.
Eltern fühlen sich gestärkt, bestätigen immer wieder, dass Wertschätzung und Humor hilfreich sind.

Unten finden Sie meine Vortragsthemen, gerne können wir über individuelle Themenwünsche sprechen. Der Vortragsabend dauert in der Regel 1 ½ Stunden, je nach Fragebedarf der Eltern. Manche Einrichtungen bieten Vorträge nach der Abholzeit der Kinder oder am Abend an.

Themen

Bedürfnisorientiert erziehen – zwischen Halt geben und Wünsche erfüllen

Was bedeutet eigentlich bedürfnisorientierte Erziehung - und wo wird sie häufig missverstanden? Viele Eltern möchten ihre Kinder achtsam begleiten, stoßen dabei jedoch auf Unsicherheiten: Bedeutet Bedürfnisorientierung, jedem Wunsch nachzugeben? Wie viel Führung braucht ein Kind wirklich? Und wie gelingt es, gleichzeitig empathisch und klar zu sein? An diesem Elternabend widmen wir uns dem Unterschied zwischen bedürfnisorientierter und wunschorientierter Erziehung. Wir beleuchten typische Missverständnisse und zeigen auf, warum Kinder nicht weniger, sondern mehr Sicherheit erfahren, wenn Eltern liebevoll führen, klare Grenzen setzen und Verantwortung übernehmen.

Erziehen ohne Strafen ja, aber ohne Konsequenzen..., geht das denn?

In den Augen der Kinder werden Konsequenzen oft doch als Strafe erlebt und das beschämt Kinder. Es verhindert Lernen durch Einsicht und dem Erkennen der Sinnhaftigkeit. Wir hinterfragen, an konkreten Beispielen, das eigene Handeln und erarbeiten vor allem, was tun stattdessen? Ein zusätzlicher Blick, in die eigene Erziehung, mit Neugierde und Interesse an verinnerlichten Werten und Erfahrungen, kann ein Beschreiten neuer Wege ermöglichen.

Kinder brauchen Hilfe bei der Regulation ihrer Gefühle! Soziale Kompetenz lernen

Die Forschung zeigt, wer seine Gefühle selbst regulieren lernt, kann später Probleme besser lösen, Ausdauer zeigen und Enttäuschungen verkraften. Damit Kinder das lernen, brauchen sie feinfühlige Eltern, die ermutigen und auch unangenehme Gefühle der Kinder aushalten und hilfreich begleiten.

Kindern zeitgemäß Grenzen aufzeigen

Bis Kinder groß und eigenständig sind, lernen sie eine Menge an Regeln und Grenzen über menschliches Zusammenleben, vor allem von den Eltern. Durch den Wandel der Erziehung, Kinder nicht mehr durch Disziplin und Gehorsam zu formen, stehen Eltern vor der großen Herausforderung mit den eigenen Kindern zeitgemäßer umzugehen. Im Vortrag wird es ganz praktisch um diesen Anspruch gehen: mit Kindern mitschwingen, sinnvolle Grenzen und Regeln etablieren, Kindern die Entdeckerfreude lassen, aber sie vor Reizüberflutung schützen und auch für sich als Eltern zu sorgen.

Trotz- oder Autonomiephase?

Häufig zeigen 2- bis 3-Jährige, Eltern oder anderen Kindern gegenüber, ein Verhalten, das auf den ersten Blick aggressiv aussieht. Kinder beginnen zu hauen, schubsen oder zu beißen, um sich dann wieder zu vertragen. Frustrationen, etwas nicht sofort zu bekommen, können noch nicht gut ausgehalten werden. Oft steckt hinter dem Verhalten Neugier, Forscherdrang oder auch Ungeübtheit. Was können oder sollten Eltern in diesen schwierigen Situationen tun?

Was unsere Kinder wirklich brauchen!

Vortrag und Gesprächsrunde für Eltern von Kindern zwischen 3 – 6 Jahren. Im Alter von 3 Jahren werden für Kinder Gruppen von Gleichaltrigen von großer Bedeutung. Sie lernen einen Platz in der Gruppe einzunehmen und ein soziales Miteinanderumgehen. Dies geht nicht ohne Reibung. Richtiges Streiten will gelernt sein und auch der Umgang mit den eigenen Ängsten braucht Begleitung durch Eltern. Kinder lernen mehr und mehr Impulskontrolle. Auch die Frage nach wie viel Konsequenz taucht auf. Kinder halten sich an Regeln nicht aus Einsicht, sondern aus Liebe zu Eltern und Menschen, die sie mögen.

Was unsere Kinder wirklich brauchen! (0-3 Jahre)

Vortrag und Gesprächsrunde für Eltern von Kindern zwischen 0 - 3 Jahren In den ersten drei Lebensjahren brauchen Kinder Bindung und Anregung, damit sie sichere Grundlagen für ihr Leben entwickeln können. So bekommen sie Vertrauen zu ihren Eltern und Betreuungspersonen. Bedürfnisse müssen erfüllt werden und Kinder brauchen Beruhigung und Unterstützung für die großen Gefühle: Angst, Ärger, Wut und Trauer. So aufgehoben können Kinder die wichtigen Dinge des Lebens lernen und Entdeckerfreude leben.

Was unsere Kinder wirklich brauchen! (3 - 6 Jahre)

Vortrag und Gesprächsrunde für Eltern von Kindern zwischen 3 - 6 Jahren. Im Alter von 3 Jahren werden für Kinder Gruppen von Gleichaltrigen von großer Bedeutung. Sie lernen einen Platz in der Gruppe einzunehmen und ein soziales Miteinanderumgehen. Dies geht nicht ohne Reibung. Richtiges Streiten will gelernt sein und auch der Umgang mit den eigenen Ängsten braucht Begleitung durch Eltern. Kinder lernen mehr und mehr Impulskontrolle. Auch die Frage nach wie viel Konsequenz taucht auf. Kinder halten sich an Regeln nicht aus Einsicht, sondern aus Liebe zu Eltern und Menschen, die sie mögen.

Die Welt der 6 – 10 Jährigen

„Die Ruhe vor dem Sturm“
Zur gesunden Entwicklung von Kindern in der sog. Vorpubertät gehört die Körperliche-, Leistungs- und Sozialkompetenz. Oft reduziert sich die Beziehung Eltern – Kind auf Schulthemen, gerade wenn sich Kinder im Lernen schwertun. Eine gute Balance zwischen Anforderung und Entspannung brauchen sowohl Kinder als auch Eltern. Und es ist die Zeit der meist „noch“ eher gleichgeschlechtlichen Freundschaftsbeziehungen, um auf das große Abenteuer der Pubertät vorbereitet zu sein.

„Hauptsache, du machst deine Schule gut!“

In vielen Familien gehören Schule, Hausaufgaben und Leistung zu den täglichen Reizthemen. Damit wird die Beziehung zwischen Eltern und Kindern sehr belastet. Welche Begleitung und innere Haltung der Eltern braucht es, um Kindern hilfreich zu sein? Und wie kann man eine starke Allianz zwischen Elternhaus, Schule und Kind fördern?

Wenn Kinder in die Pubertät kommen

„Du regst mich auf... du nervst!“
Während der Lebensphase der Pubertät vollziehen sich bei den Kindern/ Jugendlichen körperliche Veränderungen, Hormone lösen seelische Spannungszustände aus und eine Umstrukturierung des Gehirns findet statt. Auch die Loslösung der Kinder aus der Familie kündigt sich an. Welche Hilfen brauchen Eltern zur Bewältigung dieser großen Umbruchssituation? Es geht um wohlwollende Offenheit gegenüber eigensinnigen Standpunkten.

Mit Jugendlichen über Reizthemen sprechen

Wenn Jugendliche in der Pubertät sind, werden die Eltern vorbereitet auf das Erwachsenwerden ihrer Kinder. Damit ist auch verbunden, dass sich der Kontakt und auch die Gespräche verändern. Gleichzeitig gibt es jede Menge Reizthemen zu besprechen wie Alkohol, Freunde, Sexualität, Ordnung, Schule und Umgangston, um nur einige zu nennen. Wichtig dabei ist für Eltern, um gehört zu werden, wertschätzend zu bleiben, die Jugendlichen ernst zu nehmen und dennoch elterlichen Einfluss zu behalten.

Kinderängste

Kleinere und größere Ängste gehören zu einer normalen kindlichen Entwicklung. Ziel des Vortrages ist Informationen über Kinderängste zu geben und mit Eltern Lösungs- und Unterstützungsideen zu sammeln, wie sie ihren Kindern bei der Angstbewältigung helfen können.

Kinderstreit mit oder ohne Geschwister

Geschwisterkonstellationen sind Schicksal und prägen uns auf einmalige Weise. Es entstehen Solidarität und Rivalität, Liebe und Eifersucht. Dies bietet täglich genügend Reibungsflächen. Wir nehmen die täglichen Streitereien zwischen Kindern unter die Lupe. Wie können Eltern hierbei ihre Kinder entwicklungsgerecht begleiten, ohne sich zu früh einzumischen. Welche Modelle von Streitkultur können wir den Kindern beibringen? Respektvoll und gewaltfrei sind die Ziele.

Kinder werden widerstandsfähig -Resilienz fördern

...wenn Eltern als Rückhalt oder „sicherer Hafen“, den Kindern ermöglichen altersgemäße Aufgaben selbst zu meistern. Aus den gewonnenen Erkenntnissen der Resilienzforschung (Widerstandskraft trotz widriger Umstände) gibt es konkrete und praktische Tipps, was Eltern tun können bzw. lassen sollten.

Werteerziehung: Vorbilder dringen tiefer als Worte

Im Bereich der Werteerziehung und der Autorität von Eltern gibt es eine große Veränderung. Hierarchische Modelle und Gehorsamkeitserziehung sind überholt. Wir brauchen in der Kindererziehung eine neue Form der Autorität, die auf Bindung, Präsenz, wachsamer Sorge und Beharrlichkeit basiert. Kinder brauchen, um Werte zu verinnerlichen, nicht Worte, sondern Vorbilder – Menschen mit inneren Haltungen, die Werte verinnerlicht haben ohne zu reglementieren. Und Kinder brauchen Herausforderungen und Aufgaben an denen sie wachsen können.

Der eigenen Intuition vertrauen

Der Buchmarkt ist überhäuft von Erziehungsratgebern, soziale Medien garantieren Erfolge und Eltern sind auf der Suche nach effektiven Erziehungsprogrammen und dabei werden Kinder als immer schwieriger geschildert. Wie kann es gelingen, Eltern den Rücken zu stärken, sie wieder mit ihrer Intuition in Verbindung zu bringen, damit sie den Kindern authentische Eltern sind. Kindererziehung soll wieder Freude machen!

„Mache ich es richtig?“

Von der Last und Lust eine gute Mutter/ ein guter Vater zu sein.
Elternschaft hat sich in der heutigen Zeit sehr verändert. Es sind hohe Anforderungen, die Eltern an sich gestellt empfinden und auch selbst an sich stellen. Sie erhalten kaum Rückmeldung im Sinne einer Anerkennung, wenn, dann eher Kritik. Unterschiedliche Ansichten über Kindererziehung verunsichern dann eher noch zusätzlich. So taucht oft die Frage auf: “Mache ich es richtig?“

Wenn Kinder erwachsen werden!

Eine neue Familienphase beginnt: aus Kindern werden junge Erwachsene und die Beziehungen zu den Eltern verändern sich. Im besten Fall mütterliche Ratgeberin und väterlicher Ratgeber.
Die Partnerschaft wird wieder Kinderfrei, es entstehen neue Freiräume, aber auch Herausforderungen. Um die Bewältigung dieser Veränderungen wird der Vortrag handeln.

Für Präsenzveranstaltungen beträgt mein Honorar € 250,-- sowie € 0,50 pro gefahrenen km als Fahrtkosten.
Für Online Vorträge beträgt mein Honorar € 220,--